Alles im grünen Bereich im Mannheimer Luisenpark

Inspiration fürs Gärtnern

Für den ersten Beitrag auf meinem Gartenblog inspirierte mich ein Herbstspaziergang durch den Mannheimer Luisenpark. Dort begrüßte mich ein kleines Eichhörnchen, das gerade seinen Vorrat für den Winter anlegte.

Eichhörnchen im Luisenpark Mannheim

Der Luisenpark ist ein riesiger Stadtpark in Mannheim, in dem man mehrere Stunden verbringen kann, da er so viel bietet: neben einer großen Pflanzenvielfalt – sowohl außen als auch in botanische Häusern im Innenbereich – gibt es jede Menge unterschiedlicher Tiere zu bestaunen. Darunter zum Beispiel Flamingos, Pinguine, verschiedene Vogelarten und sogar ein Schmetterlinghaus, was ich sehr empfehlen kann. Das Besondere am Park ist, dass viele Tiere, wie Störche und Flamingos, nicht eingesperrt leben sondern frei herumfliegen dürfen. Außerdem bietet der Park rund ums Jahr viele Veranstaltungen, hat Spielplätze und Möglichkeiten für Familien zum Picknick und zusätzlich gibt es Restaurants und ein chinesisches Teehaus – sogar das größte in Europa! Mein Augenmerk legte ich bei meinem Besuch allerdings auf die Blumen im Außenbereich, um Inspiration für den eigenen Garten zu finden.

Anfang November blühen bei mir im milden Klima der Bergstraße noch Chrysanthemen, Kapkörbchen, Heidepflanzen und Kapuzinerkresse. Doch ein bisschen was Neues kann nicht schaden, dachte ich mir. Meine Impressionen vom Spaziergang findet ihr unten zusammengefasst in der Bildergalerie. Als erstes kreuzte mir eine wunderschön orange blühende Begonie den Weg. Nach Recherche im Internet fand ich heraus, dass sie den Namen Sparks will fly trägt, was übersetzt sprichwörtlich überspringende Funke heißt. Leider konnte ich bisher keinen Händler finden, der sie in Deutschland verkauft, also werde ich bei Gelegenheit mal einen Gärtner im Luisenpark fragen und mich erkundigen, woher man die bekommen kann. Möglicherweise kann man die sogar vermehren. Bei meiner Suche im Internet stieß ich auf andere Sorten dieser Gattung und setze diese definitiv auf den Pflanzplan fürs nächste Jahr. Einen tollen Überblick zur Pflanze gibt Hinterhofgarten Blog, der sich auf Erfahrungsberichte über Schattenpflanzen spezialisiert. Sicher findet ihr bald einen detaillierteren Erfahrungsbericht auf meinem Blog.

Stiefmütterchen und Fetthennen

Nach diesem, wie sich herausstellte, wirklich außergewöhnlichen Fund, ging ich über zum Haupteingang des Parks an dem große Beete mit Heidekraut und Stiefmütterchen bepflanzt waren. Der Vorteil dieser Pflanzen liegt in ihrer Farbenpracht, die den Herbsttag noch bunter machten. Leider sehe ich Stiefmütterchen als Grabpflanzen und traue mir daher nicht so richtig diese Idee umzusetzen. Der Anblick von Pflanzen soll doch schließlich Freude bereiten und keine traurigen Erinnerungen hochholen. Meine Kombination im heimischen Garten ist daher Chrysanthemen und Heidekraut, was meiner Meinung nach wirklich wunderbar zusammen passt. Beim Spaziergang durch den Park fiel mir dann auch eine große Fläche Pampasgras ins Auge, was vor allem im Herbst und Winter in seiner vollen Pracht zur Geltung kommt. Die riesigen Blütenrispen bieten auch nach dem ersten Frost ein schönes Bild und verzieren den Garten bei kalten Temperaturen, mehr durch Form als durch Farbe. Das Ziergras ist durch seine Größe bis 250cm eher für große Gärten geeignet, da es doch sehr wuchtig wirkt. In unserem Garten ist momentan auch leider kein Platz dafür vorhanden, glücklicherweise kann ich mich aber an der Pflanze am Zaun des Nachbarsgarten erfreuen.

Immer schön anzusehen sind Fetthennen, die ich am Wegesrand entdeckte. Obwohl sie einen eher seltsamen Namen tragen, bestechen sie mit dem farbigen Kontrast zwischen grünen dicken Blättern (was der Pflanze auch ihren Namen bescherte) und den dunkelrosa Blütenschirmen. Sonnige Plätze gibt es in meinem Garten genug, außerdem soll die Pflanze ziemlich anspruchslos sein, was Pflege und Bodeneigenschaften betrifft. Im Park waren die Blüten alle zur Seite gefallen, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Daher bin ich nun auf der Suche nach einer eher niedrig wachsenden Sorte (bis 20cm) für einen super sonnigen Standort. Bei einer Sortenvielfalt von 600 Arten ist die Auswahl gar nicht so einfach! In dem Beet habe ich außerdem Rosen und ein paar Bodendecker, sowie 3 Säulenzypressen, die ein wenig Schatten spenden. Falls ihr Tipps dafür oder eigene Erfahrungen habt, schreibt mir gern ein Kommentar dazu!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Insofern war der Besuch im Luisenpark wieder mal lohnenswert und hat den Herbsttag auf jeden Fall aufgewertet. Ich freue mich auf eure Kommentare und Erfahrungen oder ein paar Tipps, um den Herbstgarten noch etwas bunter zu gestalten.

Dieser erste Blogbeitrag ist im Rahmen eines Uni-Seminars zum Thema „Blogger – verehrt und gefürchtet“ entstanden. Daraus entwickelte sich eine bunte Mischung an  Blogs, die ihr über die Links unten aufrufen könnt:

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Veröffentlicht von

Sarah Tiersch

Fresh Gardenblogger in Wordpress and ready to spread ideas about gardening

3 Gedanken zu „Alles im grünen Bereich im Mannheimer Luisenpark“

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